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11 Gründe für einen Elektroroller (in München)

10 Gründe für einen Elektroroller in München

Elf Gründe für einen Elektroroller und wieso es Sinn macht in München einen Roller zu fahren.

Seit Oktober 2019 fahre ich nun den Elektroroller MQi+ Sport der Marke NIU. Hier findest Du einen Bericht mit Erfahrungen zum Elektroroller NIU MQI+ SPORT in meinem Blogpost.

Bevor wir anfangen, möchte ich folgende Frage aufgreifen, die ich immer wieder erhalte und zwar:

Welchen Führerschein brauche ich?
Um einen Elektroroller bis zu 45 km/h fahren zu können, benötigt man einen Führerschein der Klasse M. Diese kann man einzeln machen oder man erhält sie auch automatisch mit der Klasse B (Autoführerschein).

NIU MQi+ Sport Elektroroller in München an der Staatsoper
NIU MQi+ Sport Elektroroller in München an der Staatsoper

Aus meiner Erfahrung möchte ich nun elf Gründe für einen Elektroroller mit Dir teilen, welche für einen Kauf eines Elektrorollers sprechen. Hier ist zu beachten, dass ich mich bei meinen Gründen überwiegend auf das Leben in München beziehe, da ich in München lebe. Jedoch denke ich, dass bis auf den 11. und somit letzten Grund, sollten die Gründe auch für andere Städte übertragbar sein.

Nun starten wir mal mit, Gründe für einen Elektroroller:



  1. Überall Parken – einfach den Roller abstellen:
    Man kann den Elektroroller ohne Probleme so gut wie überall parken. Keine Lästige suche nach einem Parkplatz. In Großstädten wie München ist es auch erlaubt auf dem Gehweg zu parken und spart sehr viel Zeit.
  2. Kostenfrei Parken:
    Nicht nur überall Parken, sondern auch kostenloses Parken spricht deutlich für einen Elektroroller. An Werktagen zahlt man in München von 6 bis 23 Uhr bis zu 3€ die Stunde für das Parken für ein Auto. Bei einem Roller hat man keine Parkgebühren.
  3. Zeitersparnis bei hohem Verkehr:
    Wer kennt es nicht, es ist Feierabendverkehr oder im Stadtzentrum ist viel los und die Straßen sind voller Autos. Bei stehendem Verkehr im Stau oder bei roten Ampeln kann man da schon mal ganz vorsichtig an den Autos vorbeifahren und sich da einen zeitlichen Vorteil schaffen. P.S: Autofahrer hassen diesen Moment, wenn man mit dem Roller an ihnen vorbeifährt 🙂
Auch mit einem Anzug sehr stylish unterwegs
Bitte Lächeln 🙂 auch mit einem Anzug sehr stylish unterwegs

Neue Technologien führen zu weniger Emissionen:

  1. Neue Technologien werden verwendet:
    Mit einem Nabenelektromotor spart man sich bei der Produktion eines Elektrorollers im Vergleich zu einem konventionellen Roller mit Vergaserantrieb viele mechanischen Komponenten. Auch sind weitere Technologien wie Tempomat, GPS oder auch USB-Anschlussbuchse vorhanden. Mit einer App kann man den Roller dank GPS orten oder Fahrstatistiken ansehen.
  2. Rekuperation führt zur Energierückgewinnung:
    Beim Bremsen entsteht durch die Verzögerung Energie. Diese wird durch die sogenannte Rekuperation (lateinisch “recuperare” = wiedererlangen / wiedergewinnen) die elektrische Energie wieder gewonnen. Das Batterie-Management-System (kurz BMS) speist diese elektrische Energie in den Akku ein, ladet also den Akku auf und erhöht die Reichweite.
  3. Bequem Akku Zuhause oder auf der Arbeit über die Steckdose aufladen:
    Wenn wir schon beim Thema Aufladen sind. Mit dem Elektroroller muss man nicht mehr an der Tankstelle tanken. Denn bei einem Elektroroller hat man einen Akku, der den Roller in Bewegung bringt. Bei meinem NIU MQi+ Sport Roller ist der Akku entnehmbar, wodurch ich den Akku Zuhause an der Steckdose laden kann. Dies ist nicht bei allen Elektrorollern der Fall. Darauf solltest Du, falls es für dich relevant ist, vor dem Kauf achten.
  4. Lokal keine CO2 Abgase:
    Da kein Treibstoff wie Benzin oder Diesel im Elektromotor fürs Fahren nötig sind, entstehen während der Fahrt keine lokalen CO2 Abgase. Lokal heißt hier, dass der Roller keine Abgase erzeugt. Man fährt also emissionsfrei und sorgt somit für eine bessere Luftqualität in der Stadt.
NIU Panasonic Akku mit Ladezustandsanzeige während dem Laden
NIU Panasonic Akku mit Ladezustandsanzeige während dem Laden


weitere Gründe für einen E-Roller:
  1. Kein Lärm beim Fahren:
    Der Elektroroller ist im Betrieb leise. Es entsteht kein störender Lärm beim Fahren wie beim Vergaser. Leidenschaftliche Rollerfahrer beklagen diesen Punkt und meinen, dass hier das Fahrgefühl verloren geht. Ich persönlich finde es jedoch sehr störend, diesen monotonen lauten Vergasermotor beim fahren hören zu müssen.
  2. Kein Gestank nach dem Vergaser:
    Wie im 7. Punkt schon angesprochen, wird kein Treibstoff bei einem Elektroroller verwendet. Dadurch kommt es auch zu keinem Verbrennungsvorgang und somit zu keiner Entstehung von Gestank. Dein Geruchssinn und Kleidung freuen sich darüber.
  3. Meiden von vollen öffentlichen Verkehrsmitteln:
    Mit dem Elektroroller ist man nicht auf öffentliche Verkehrsmittel angewiesen. In München und wahrscheinlich auch anderen (Groß-)Städten sind die S-Bahnen, U-Bahnen oder Busse zu Stoßzeiten sehr überfüllt.
  4. Zuschuss für den Neukauf von der Stadt München:
    Das beste kommt zum Schluss. Die Stadt München fördert den Kauf eines Elektrorollers. Im Förderprogramm “München emobil” werden laut Webseite “zweirädrige Elektroleichtfahrzeuge mit 25 % der Nettokaufpreis aber bis maximal 1.200 €” gefördert. Weitere Förderungen gibt es z. B. wenn man Zuhause den Strom aus Ökostrom bezieht. Für die Entsorgung des alten Rollers mit Vergaser gibt es eine Abwrackprämie. Wichtig ist nur, dass Du den Antrag für die Förderung vor dem Kauf stellst. Weitere Informationen findest Du auf der Webseite der Stadt München unter “München emobil” (hier klicken).
links NIU MQi+ Sport, rechts NIU NQi GT Elektroroller
ganz einfach auf dem Gehweg mitten in der Stadt parken

Elektromobilität gewinnt immer mehr an Bedeutung, so auch im Rennsport wie der Formel-E. Im Interview mit Alexander Sims spreche ich über die E-Mobilität und der Formel E:

Kennst Du noch weitere Gründe, die für einen Kauf eines Elektrorollers sprechen?
Schreib es unten in die Kommentare.
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Dieser Blogpost wird als Werbung gekennzeichnet, da Marken genannt wurden sind.

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